Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß - Teil 3 

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  • Kapitel 1: Bogo-Indisch - 4...c5  Closed
  • Kapitel 2: Bogo-Indisch - 4...De7  Closed
  • Kapitel 3: Bogo-Indisch - 4...Lxd2+  Closed
  • Kapitel 4: Bogo-Indisch - 4...a5 Nebenvarianten  Closed
  • Kapitel 5: Bogo-Indisch - 4...a5 5.Lg2 d5 6.Sf3 dxc4  Closed
  • Kapitel 6: Bogo-Indisch - 5...a5, 7...Lxd2+  Closed
  • Kapitel 7: Anti-Benoni - 5...d5 Nebenvarianten  Closed
  • Kapitel 8: Anti-Benoni - 5...d5, 10...Le7  Closed
  • Kapitel 9: Anti-Benoni - 5...Db6  Closed
  • Kapitel 10: Anti-Benoni - 5...Dc7  Closed
  • Kapitel 11: Anti-Benoni - 5...Lb4+  Closed
  • Kapitel 12: Anti-Benoni - 5...Sc6  Closed
  • Testaufgaben  Closed
  • 10.00 EUR






    Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß - Teil 3

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    Liebe Schachfreunde,

    im dritten und letzten Teil seiner Trilogie Die Katalanische Eröffnung: Ein komplettes Repertoire für Weiß befasst sich der Autor GM Michail Marin mit Varianten, in denen Schwarz die Katalanische Eröffnung vermeidet. Nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.g3 stehen dem Nachziehenden zu diesem Zweck die Züge 3...Lb4+ und 3...c5 zur Verfügung.

    Hier empfiehlt GM Marin Varianten etwas abseits der eröffnungstheoretisch ausgetretenen Pfade, die aber allesamt eine solide positionelle Basis haben.

    Neben den zwölf Theoriekapiteln enthält diese Datenbank einen Strategieteil mit zehn Partien zum Thema: "Umschalten vom Spiel am Damenflügel zum Königsangriff".

    In dessen Einleitung berichtet GM Marin, wie er zur Katalanischen Eröffnung kam und lernte, den katalanischen Läufer auf beiden Flügeln einzusetzen:

    Als jemand, der in der Ära Bobby Fischers aufgewachsen ist, hatte ich schon immer großen Respekt vor der potentiellen Kraft des Königsläufers, egal ob mit Weiß oder Schwarz. In meiner Jugend spielte ich beispielsweise den Sozin/ Velimirovic/Fischer-Angriff (6.Lc4 gegen verschiedene Varianten der Sizilianischen Verteidigung), und erzielte viele spektakuläre Gewinne mit Hilfe eben dieses Läufers.

    Jahrzehnte später, genauer gesagt 1992, nahm ich Katalanisch in mein Repertoire auf. Auch eine Eröffnung, in der der weiße Königsläufer eine wichtige Rolle spielt, aber diesmal auf der Diagonale h1-a8. Daher liegt hier das Hauptaugenmerk des Anziehenden im Zentrum und am Damenflügel. Manchmal ergibt sich aber auch die Möglichkeit, den entstehenden Raumvorteil und die daraus resultierende überlegene Mobilität zu nutzen, um plötzlich zu einem tödlichen Königsangriff hin umzuschalten.

    In diesen Fällen kann der katalanische Läufer auf zwei verschiedene Arten am weißen Spiel mitwirken: Indem er schwarze Kräfte am Damenflügel bindet oder indem er selbst am Angriff teilnimmt, meist über e4.

    Als Musterbeispiel für dieses Thema präsentiert er eine seiner frühen Katalanisch-Partien.

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    Eröffnungstheorie

    GM Marin empfiehlt in dieser Datenbank die Zugfolge 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.g3.

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    Damit vermeidet der Anziehende sowohl die Nimzoindische als auch die Damenindische Verteidigung. Nach 3...d5 leitet Weiß mit 4.Sf3 in die Katalanische Eröffnung über. Eigenständige Bedeutung haben dagegen die Züge 3...Lb4+ (Kapitel 1-6) und 3...c5 (Kapitel 7-12).

     

    Kapitel 1: 3...Lb4+ 4.Ld2 c5

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    Mit diesem Zug erklärt sich der Nachziehende bereit, vom Zentrum weg zu schlagen. Der Bauer b4 soll anschließend die Beweglichkeit des weißen Damenspringers einschränken. Weiterhin plant Schwarz, mit d7-d6 und e6-e5 das freigewordene Feld c5 zu erobern und mit einem seiner Springer zu besetzen.

    GM Marins Empfehlung: 5.Lxb4 cxb4 6.Lg2 0-0 7.a3!

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    Provoziert einen vorteilhaften Bauerntausch (Randbauer gegen vormaligen c-Bauern, was den weißen Einfluss im Zentrum stärkt) und aktiviert dabei gleichzeitig Turm a1 und Springer b1. Wie der Autor in seinen Analysen demonstriert, stellt dieser Zug Schwarz vor Probleme. Der Nachziehende muss entweder die Spannungen am Damenflügel zu seinem Nachteil auflösen oder einen Bauern für zweifelhafte Kompensation opfern. Dabei profitiert Weiß von der offenen Diagonale seines Königsläufers.

     

    Kapitel 2: 3...Lb4+ 4.Ld2 De7 5.Lg2 Sc6

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    In dieser Variante strebt Schwarz mit d7-d6 und e6-e5 eine königsindische Struktur an. Den Tausch seines schwarzfeldrigen "schlechten" Läufers verbucht er dabei für sich als Vorteil. Allerdings eröffnet dieser Läufer im Königsinder dem Nachziehenden auch vielfach dynamische Möglichkeiten und schränkt das weiße Spiel ein.

    GM Marin empfiehlt hier den Zug 6.e3. Weiß konsolidiert den Bauern d4 und behält das Feld e4 unter Kontrolle. Es entsteht nun eine ähnliche Stellung wie in der Englischen Eröffnung nach 1.c4 e5 2.g3 c6 3.d4 Lb4+ 4.Ld2 Lxd2+ 5.Dxd2 mit folgendem e2-e3 und Sge2. Die in diesem Kapitel untersuchte Variante ist jedoch im Vergleich besser für den Anziehenden: Der e-Bauer hat mit e7-e6-e5 ein Tempo verloren, und die Entwicklung der Dame nach e7 ist zwar nützlich, aber nicht zwingend. Schwarz hat es in der Folge schwer, zu Gegenspiel zu kommen.

     

    Kapitel 3: 3...Lb4+ 4.Ld2 Lxd2+ 5.Dxd2 0-0

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    Dieser etwas simplizistische Ansatz hat zuletzt an Popularität gewonnen. Schwarz strebt mit dem sofortigen Tausch der Läufer etwas Entlastung und eine schnelle Entwicklung seines Königsflügels an. Allerdings kann es für den Nachziehenden später zu Problemen auf den schwarzen Feldern kommen.


    Nach 6.Lg2 kann Schwarz mit 6...d5 eine katalanische Stellung oder mit 6...d6 eine königsindische Struktur anstreben. Diese Variante ist reich an Alternativen und Zugumstellungen, daher ist es umso wichtiger, das Verständnis dieser Stellungstypen zu vertiefen. Der Autor geht in der Folge ausführlich auf die strategischen Implikationen des Läufertauschs für beide Strukturen ein.Bei seinen Analysen kommt er zu dem Schluss, dass Weiß in allen Varianten etwas Vorteil behalten kann.

     

    Kapitel 4: 3...Lb4+ 4.Ld2 a5 5.Lg2, seltenere schwarze Züge

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    Kapitel 4-6 sind der Variante 4…a5 gewidmet. Strategisch betrachtet ist das der konsequenteste Deckungszug, da der Läufertausch für Weiß nun keine Option ist. Im Gegensatz zu dem in Kapitel 1 besprochenen c5xb4 würde a5xb4 die schwarze Struktur verbessern und den Turm a8 aktivieren. Nach 5.Lg2 hat Schwarz verschiedene Möglichkeiten.

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    • 5...d6 mit der Idee e6-e5,
    • 5...0-0 mit folgendem d7-d6 oder b7-b6 und
    • 5...d5 gefolgt von dxc4, c7-c6 oder Sc6.

    Auch hier sind zahlreiche Zugumstellungen möglich. GM Marin erklärt die Nachteile des a-Bauernzugs und zeigt, wie Weiß in der Folge die etwas besseren Chancen behält.

    Als kritisch gilt die Fortsetzung 5...d5 6.Sf3 dxc4 Dc2

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    Schwarz hat nun zwei Hauptfortsetzungen: Den modernen Zug 7…Lxd2+ und das klassische 7…Sc6. Thema des fünften Kapitels ist das Schlagen 7…Lxd2+ sowie einige seltenere Alternativen wie 7…b5, 7…b6 und 7…Ta6.

     

    Kapitel 5: 3...Lb4+ 4.Ld2 a5 5.Lg2 d5 6.Sf3 dxc4 7.Dc2 Lxd2+ und Nebenvarianten im 7. Zug 

    Die Hauptvariante ist 8.Dxd2 c6 9.a4.

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    Damit stoppt Weiß die schwarze Expansion am Damenflügel und plant, den Bauern c4 mit Sa3 zurückzugewinnen. Schwarz hat nun die Wahl zwischen 9…b5 und dem von Topalov präferierten 9…Se4. In der Folge entstehen interessante Stellungen, die von Weiß große Präzision erfordern. GM Marin stellt gegen beide Varianten starke Neuerungen vor, die geeignet sind, den Schwarzspieler vor Probleme zu stellen.

     

    Kapitel 6: 3...Lb4+ 4.Ld2 a5 5.Lg2 d5 6.Sf3 dxc4 7.Dc2 Sc6

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    Die klassische Hauptvariante. Während Weiß Zeit aufwenden muss, um den Bauern c4 zurückzugewinnen, möchte Schwarz das gegnerische Zentrum unter Druck setzen und gleichzeitig seine Entwicklung beenden. Andererseits kann der Springer mittelfristig vor dem c-Bauern etwas deplatziert stehen.

    In den allermeisten Partien wird nun das folgerichtige 8.Dxc4 Dd5 9.Dd3 gespielt.

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    Der Autor untersucht hier 9…0-09…Df5 und die Hauptfortsetzung 9…De4. Dabei zeigt er, wie Weiß am besten die Aktivität der schwarzen Figuren neutralisiert. Danach machen sich sein Vorteil im Zentrum und die etwas unglückliche Stellung des Springers c6 bemerkbar.

     

    3...c5

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    Nach 1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.g3 ist der Zug 3…c5 eine beliebte Fortsetzung, um die Katalanische Eröffnung zu vermeiden. Damit strebt Schwarz eine Benoni-Verteidigung an, die nach 4.d5 entstehen würde, und gegen die die Variante g2-g3 nicht den Ruf hat, die gefährlichste Option von Weiß zu sein.

    Der Autor begründet seine Empfehlung des frühen Fianchettos mit folgenden Worten:

    Die Zugfolge 3.g3 hat verschiedene Vorteile: Schwarz kann weder zur Nimzo-, noch zur Damenindischen Verteidigung greifen, und sogar im scheinbar nicht beeinträchtigten Bogo-Indisch erhält Weiß zusätzliche taktische und strategische Möglichkeiten, basierend auf der frühen Kontrolle der langen Diagonale und der Möglichkeit, den Springer nach e2 zu entwickeln. Der Nachteil ist, dass Schwarz den Zug 3...c5 zur Verfügung hat. Wenn Weiß nun mit 4.d5 in ein Benoni übergeht, ist er bereits auf die Fianchetto-Variante festgelegt, die meiner Ansicht nach eine der am wenigsten gefährlichen Optionen ist, die dem Weißspieler dort zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund empfehle ich das folgende Anti-Benoni System.

    Die Startposition der von GM Marin empfohlenen Variante entsteht nach 4.Sf3 cxd4 5.Sxd4

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    Genau genommen handelt es sich um eine Stellung aus der Symmetrischen Englischen Eröffnung, die meist nach den Zügen 1.c4 c5 2.Sf3 Sf6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 e6 5.g3 entsteht.

    Schwarz hat nun fünf Züge zur Auswahl, die in den Kapiteln 7-12 besprochen werden: 5...d55...Db65...Dc75...Lb4+ and 5...Sc6.

     

    Kapitel 7: 5...d5 6.Lg2 e5 7.Sf3 d4 8.0-0 Sc6 9.e3 Nebenvarianten

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    Diesen klassischen Zug hält der Autor für den besten. Auf f3 übt der Springer Druck gegen d4 und e5 aus. Weiß hat auch schon andere Rückzüge versucht, mit der Idee, durch ein frühes f2-f4 und Lxc6 den nach d4 vorgerückten schwarzen Bauern zu gewinnen. Damit schwächt der Anziehende aber seinen Königsflügel erheblich, und Schwarz erhält gute Kompensation.

    Nach 7...d4 8.0-0 Nc6 9.e3

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    ist eine Art Benoni-Stellung mit vertauschten Farben entstanden. Hier ist es wichtig, Schwarz daran zu hindern, sein Zentrum zu konsolidieren. Durch den Tausch auf d4 erhält der Nachziehende einen Freibauern, Weiß wird aber versuchen, diesen mit Hilfe seiner aktiven Figuren (nicht zuletzt des katalanischen Läufers) als Schwäche zu entlarven. Dieses Kapitel befasst sich mit den Zügen 9...d3, 9...Lg4 und 9.. .Lc5. Die wichtigste Fortsetzung 9...Le7 wird separat in Kapitel 8 behandelt.

     

    Kapitel 8: 5...d5 6.Lg2 e5 7.Sf3 d4 8.0-0 Sc6 9.e3 Le7 

    Thema dieses Kapitels ist die Hauptfortsetzung 9…Le7.

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    Dieser Zug sieht passiver aus als die in Kapitel 7 untersuchten Alternativen, hat aber den Vorteil, dass er die Entwicklung des Königsflügels fortsetzt und den König auf der sich bald öffnenden e-Linie schützt. Der Autor empfiehlt nun 10.exd4 exd4 11.Lf4.

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    Damit bereitet Weiß Se5 vor, um den Springer c6 zu tauschen und seine Läufer zu aktivieren. Schwarz hat nun die Wahl zwischen 11…Le6 und 11…0-0. Beide Züge werden auf höchstem Niveau gespielt und bieten dem Nachziehenden gute Chancen auf Ausgleich. Dennoch zeigt GM Marin in seinen Analysen, wie Weiß seinen Gegner mit Hilfe von theoretischen Neuerungen vor praktische Probleme stellen kann.

     

    Kapitel 9: 3...c5 4.Sf3 cxd4 5.Sxd4 Db6 6.Lg2 Lc5

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    Vor Jahrzehnten war dies eine der Lieblingsvarianten vieler Benoni-Spieler. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die frühe Entwicklung von Dame und Läufer sehr riskant ist. Das von GM Marin empfohlene Bauernopfer 7.e3 Sc6 8.0-0! ist die einzige Möglichkeit, dies auszunutzen, als solche jedoch sehr wirkungsvoll.

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    Wie die folgenden Analysen zeigen, bieten der weiße Entwicklungsvorsprung und die schwarzen Felderschwächen im gegnerischen Lager mehr als ausreichende Kompensation für den Bauern.

     

    Kapitel 10: 3...c5 4.Sf3 cxd4 5.Sxd4 Dc7

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    Der Angriff auf c4 stört die natürliche weiße Springerentwicklung nach c3. GM Marin empfiehlt nun den Deckungszug 6.Sd2.

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    GM Marin untersucht an dieser Stelle fünf verschiedene Fortsetzungen: 6...b6, 6...Lb4, 6...a6, 6...Lc5 und 6...Sc6. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass sich Weiß dank seines Entwicklungsvorsprungs und des Drucks auf der langen Diagonale einen leichten Vorteil bewahren kann.

     

    Kapitel 11: 3...c5 4.Sf3 cxd4 5.Sxd4 Lb4+

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    Mit dem Läuferschach bietet Schwarz einen Übergang in die Fianchetto-Variante der Nimzoindischen Verteidigung an, die nach 6.g3 entstehen würde. Das ist vielleicht die prinzipielle Antwort, jedoch so komplex und reich an Theorie, dass es eine eigene Repertoiredatenbank erfordern würde.

    Stattdessen empfiehlt GM Marin den Zug 6.Ld2. Schwarz stehen darauf verschiedene Alternativen zur Verfügung. Dieses Kapitel befasst sich mit den Zügen 6...Db6, 6...Lxd2+, 6...Lc5 und der Hauptfortsetzung 6…Le7.

    Nach 7.Lg2 Sc6 empfiehlt er 8.Lf4 anstelle des meistgespielten Zugs 8.Lc3.

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    Das ermöglicht dem Anziehenden, seinen Damenspringer nach c3 entwickeln und dadurch zusätzliche Kontrolle über d5 auszuüben. In seinen Analysen zeigt GM Marin, wie Weiß einen kleinen aber stabilen Vorteil erzielen kann.

     

    Kapitel 12: 3...c5 4.Sf3 cxd4 5.Sxd4 Sc6

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    Schwarz behandelt die Stellung in für die Englische Eröffnung üblicher Weise. Hier sollte Weiß mit 6.Lg2! beginnen, was das für die kritische Variante 6.Sc3 Db6 typische schwarze Gegenspiel vermeidet. Nach anderen schwarzen Zügen kann der Anziehende in bekannte und für ihn angenehme Stellungen aus dem Symmetrischen Englisch überleiten.

     

    Testaufgaben

    Zum Abschluss stellen wir Ihnen 20 Testaufgaben zur Verfügung, anhand derer Sie Ihr Eröffnungsverständnis prüfen und vertiefen können. Fünf dieser Aufgaben können Sie an dieser Stelle kostenlos ausprobieren.


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